Mythos: Man muss beim Bearbeiten jedes Atemgeräusch rigoros herausschneiden.
Was tatsächlich stimmt: Das vollständige Entfernen von Atemgeräuschen lässt eine Stimme unmenschlich und roboterhaft klingen. Ein natürlicher Atem verleiht der Geschichte Rhythmus, Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit.
Vergleichen Sie es mit den Fugen zwischen Badezimmerfliesen. Sie sollen nicht zu dick und sichtbar sein, aber wenn man sie ganz weglässt, bricht die Wand zusammen. Die Atmung ist die Fuge, die die Worte verbindet und dem Zuhörer Zeit gibt, die Informationen zu verarbeiten.
Mythos: Bekannte Sprecher sind für kleinere Projekte unerschwinglich.
Was tatsächlich stimmt: Die Preisstruktur in der Branche ist logisch und transparent, sodass professionelle Qualität auch für kleinere Projekte möglich ist. Der Preis richtet sich nach Art und Umfang Ihres Projekts:
Kommerzielle Aufträge: Hierbei handelt es sich um einen festen Grundpreis für die Studioaufnahme, zuzüglich einer Gebühr für die Nutzungsrechte. Die Höhe der Gebühr hängt vom Medium und der Kampagnendauer ab.
Nicht-kommerzielle Aufträge: Für Projekte wie E-Learning oder interne Unternehmensvideos werden die Gebühren in der Regel pro Wort oder pro Projekt berechnet, zuzüglich Lizenzkosten für die öffentliche Verbreitung.
Individuelle Aufträge: Für einen genauen Preis fordern Sie am besten ein individuelles Angebot an, damit Sie nie zu viel für nicht genutzte Rechte bezahlen.
Mythos: Eine bekannte Stimme passt automatisch zu jeder Marke
Was stimmt eigentlich? Eine wiedererkennbare Stimme weckt immer bestimmte Assoziationen. Wenn diese Assoziationen mit Ihren Markenwerten kollidieren, verfehlen Sie Ihr Ziel. Es geht um die Übereinstimmung mit der Zielgruppe, nicht um den Bekanntheitsgrad des Sprechers. Unsere Datenbank enthält 92 professionelle Sprecher verschiedener Sprachen:
- Flämisch und Niederländisch
- Französisch und Französisch (Belgisch)
- Deutsch, Englisch und Englisch (USA)
- Spanisch, Italienisch, Polnisch und Portugiesisch
Jede dieser Stimmen, wie beispielsweise der Pole Pawel mit seinem tiefen, überzeugenden Ton oder die Spanierin Marina mit ihrer langjährigen Erfahrung, ist in ihrem jeweiligen Bereich herausragend. Die richtige Tonhöhe und das passende Tempo sind weitaus wichtiger als ein bekannter Name auf dem Cover.
Mythos: Die besten Aufnahmen entstehen durch das Einsenden eines Skripts
Das ist jedoch nicht ganz richtig. Ein Skript ohne Regieanweisungen ist wie ein Bauplan ohne Maße. Der Sprecher muss wissen, wo die Betonung liegt, welche Wörter mehr Raum benötigen und welcher Subtext gewünscht ist. Ein kurzes Briefing zur gewünschten Atmosphäre verhindert, dass der Sprecher den Text zu förmlich oder im Gegenteil zu enthusiastisch einspricht.